Einfaches Handling, anwenderfreundliche Bedienung und hohe Flexibilität zeichnen Probst Verlegemaschinen ebenso aus, wie höchste Effizienz und erstklassige Arbeitsqualität.
Die neue Pflasterverlegemaschine VM 401 vereint eine Menge an innovativer Technologie, die der maschinellen Verlegearbeit neue Perspektiven eröffnet. Das moderne, neue Konzept bietet höchsten Bedienkomfort mit vielen arbeitserleichternden Features. Durch ihre modulare Bauweise kann die VM 401 – je nach Bedarf – konfiguriert bzw. aufgerüstet werden. Obwohl die Maschine eine komplette Neuentwicklung ist, steckt in ihr Reife und Know-how aus jahrzehntelanger Erfahrung.
Zusammen mit den bekannten Modellen VM 204 ROBOTEC und VM 203 bietet Probst ein starkes Pflasterverlegemaschinen-Programm für unterschiedlichste Bedürfnisse und Anforderungen.
Alle VM-Typen sind durch ihre kompakte Bauweise optimal für das Arbeiten auf engstem Raum einsetzbar. Die Bediener haben eine uneingschränkte Übersicht nach vorn und hinten, dies kommt der Arbeitsqualität und -sicherheit zugute. Der Schwerpunkt liegt tief und stets in der Mitte der Maschine. Dadurch ist in jeder Arbeitsphase optimale Standsicherheit gegeben. Das Fahrwerk der Verlegemaschinen hat eine doppelte Knicklenkung. Selbst bei Kurvenfahrten auf frisch verlegten Pflasterflächen wirken keine horizontalen Kräfte auf das Pflaster ein, weil die Räder sich beim Lenkungseinschlag nicht verdrehen, sondern bodenschonend abrollen. Die Radspuren vorn und hinten sind versetzt angeordnet, so dass auch mehrmaliges Überfahren der gleichen Stelle keine Spurrillen im Pflaster erzeugt.
Verlegezange HVZ-uni mit automatischer Abdrückvorrichtung sorgt für exakte, normgerechte Fugen im Pflaster
Die Pflasterverlegemaschinen von Probst werden meist mit der hydraulischen Verlegezange HVZ mit automatischer Abdrückvorrichtung ADV ausgerüstet. Damit wird Steinlage um Steinlage ins Planum gedrückt, ohne dass sich einzelne Steine verkanten können oder unkontrolliert abdriften. Ein manuelles Nachbessern der verlegten Steinlage mittels Gummihammer erübrigt sich dadurch. Pflasterer, die seither mit einer Verlegezange ohne ADV gearbeitet haben, lassen mitunter auch jetzt noch „nachklopfen”. Das ist überflüssig, kostet Arbeitskraft, Zeit und Geld und kann sogar schädlich sein. Schädlich deshalb, weil dadurch die Einhaltung normgerechter Fugenbreiten gefährdet ist. Normgerecht sind Fugenbreiten von 3 bis 5 mm. Betonpflastersteine werden bereits im Werk allseitig mit so genannten Abstandshilfen von etwa 2,7 bis 3,0 mm Dicke versehen. Die Verlegezange erzeugt beim Aufnehmen der Steinlage einen sehr kurzen Augenblick, der zwischen dem Lösen der Zangenbacken und dem Hineindrücken der Pflastersteine in das Planum liegt, allseitig wirksamen Druck, so dass die Abstandshilfen der Steine knirsch an die Wände der Nachbarsteine gepresst werden. In dem lösen sich die Abstandshilfen der einzelnen Pflastersteine minimal von den Seitenwänden ihrer Nachbarn. Die Fugen verbreitern sich dadurch um etwa 0,5 bis 1,0 mm und sind so in jedem Fall normgerecht. Werden diese Fugen nun durch überflüssiges Zusammenklopfen auf die durch die Abstandshilfe begrenzte Breite reduziert, liegen die Pflastersteine wieder knirsch aneinander. Sorgen die Abstandshilfen für Fugenbreiten von mindestens 3,0 mm, istdas nicht weiter tragisch. Bei Fugenbreiten unter 3,0 mm je doch wird die Norm unter- schritten. Die Fugen werden mit nur wenig Sand und wegen ihrer Enge auch nur unvollständig verfüllt. Da runter leidet die Festigkeit und Dauerhaltbarkeit des gesamten Pflasterbelags.
Höchste Greifsicherheit
Einzeln abgefederte Stahllamellen als Greifelemente garantieren auch bei großen Veregeeinheiten ein starkes und sicheres Greifen der Steinlage. Durch die kraftvolle Nebenspannung und den Einsatz eines Positionierungsadapter-Sets PA kann die Steinlage automatisch und sicher in den Läuferverbund verschoben werden. Bei Steinlagen im Fischgrätmuster macht der Fischgrätadapter FA das Einfügen seitlicher Halbsteine (für den festen Zugriff der Zange) überflüssig.
Universell und zukunftssicher
Die VM 401, VM 203 und VM 204 ROBOTEC sind universelle Trägergeräte für viele Anbauten zu unterschiedlichen Arbeiten: Bordsteinverlegezangen, Einkehr- und Einschlämmsysteme, vakuumkraftunterstützte Hebesysteme für verschiedene Beton- und Natursteinplatten und für viele Spezialwerkzeuge, wie sie in diesem Katalog dargestellt sind. Probst entwickelt seine Produkte nach dem Baukastenprinzip. Damit ist sichergestellt, dass auch künftige Neuentwicklungen sich nahtlos in die vorhandenen Systeme integrieren lassen.